Herr Sherlock bittet um Bericht

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Bootenks
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Herr Sherlock bittet um Bericht

Beitrag von Bootenks » Mo 30.Aug, 2004 16:30

Herr Sherlock bittet um Bericht:

An düstrer Zeit ein findige Person,
muss sich hier erbeutet sein Hab und Lohn.
Die Frage nach dem Täter bleibt versteckt,
was hat er wie, wann und wo nur ausgeheckt.

Die Spuren weisen auf ein unmögliches Verbrechen,
er musste wohl ein paar Leute bestechen.
Die Lügner zur aufrichtigen Wahrheit zu treiben,
das wird wohl ein sinnloses Unterfangen bleiben.

Was man aber von Mensch und Geleit nicht erhält,
berichtet der geheime Tatort mit Spuren dem Held.
Ein Brille im Gesicht auf dem Jacket ein Tuch,
all dies liest der Detektiv wie ein Buch.

Er ordnet die Sachen nach Sinn und Geschehen,
er hat noch nie ne Kleinigkeit je übersehen.
Am Fenster bricht das Licht direkt herein,
es leuchtet auf einen kleinen runden Stein,
welcher auf dem Tisch neben Scherben liegt.
Das ist nicht möglicht sagt er als er ihn wiegt.

Die Polizisten erstaunt über seine kargen Worte?
So ist´s! Er ist von der schweigsamen Sorte.
Sie fragen was denn nicht möglich sei,
er sagt: "junge Herren" wir haben den Mai!

Die Herren Polizisten verwirrter als je zu vor,
sie fragen fast gleichzeit das klingt wie im Chor:
Was meinen sie damit? Was stimmt da denn nicht?
Des Detektiven Mine verzog sich leicht im Gesicht.

Meine Herren, sagte er ruhig in seinem Ton,
Was ist denn am Mai so besonderes schon?
Die Männer sind ratlos nur einer ist gesegnet,
meinen sie etwa weil es gestern geregnet?

Das hier Schlamm und Nässe im Haus sein muss,
es scheint er kam von draussen mit trockenem Fuss!
Die Mine des Detektiven sich wieder erhellt,
ja das ist es was einem zu erst auffällt.

Aber habt ihr nicht das eine im Garten übersehen?
kommt mir raus wir werden zu ihm gehen.
Seht auf die Erde am Boden vor dem Fenster?
Keine einzige Spur als seien es Gespenster!
Der Dieb muss hier reingeflogen sein,
denn hier gestanden hat nie ein Bein!

Eine falsche Fährte wurde uns bösartig gelegt,
um zu verbergen was ihn wirklich hat her bewegt!
Im Haus fehlen auch keine kostbaren Dinge,
der Frauen Schmuck, die Kette, die Ringe,
keine Schäden und alles ist hier aufgeräumt.
Die Polizei kam zu früh da hat er versäumt,
den Tatort zu ändern und zu verschwinden.
Damit können wir den Täter einen Strick binden.

Jetzt ist die wichtigste Frage auf die schnelle:
Herr Inspektor, Wer war als sie kamen sofort zur Stelle?
Ein Gärtner, ein junger Mann und eine alte Bäckersfrau,
an die drei Personen errinnere ich mich genau.

Ach Herr Polizist sie werden mir noch nützen!
Könnten sie mich bei der Lösung unterstützen?
Ja natürlich stolz gerührt der gute Mann,
ich werde ihnen helfen so gut ich kann!
Sehr gut Inspektor, ich danke für ihre Worte,
bringen sie die drei herein durch diese Pforte?

Die drei Figuren wundern sich der groben Bedrängnis,
was sie nicht ahnen einem wird der Gang zum Verhängnis.
Der Detektiv gleich im Moment seine grosse Rede begann,
er sagte dass er des Rätsels Lösung vor kurzem gewann!

Der Stein auf dem Tisch die Scherben daneben,
das schafft keiner nicht in tausend leben.
Kein Splitter ist auf dem Boden zu sehen,
ich glaub nicht das so starke Winde wehen.
dass die Scherben freiwillig auf die Platte,
sich den Weg gebahnt von der hölzernen Matte.

Nun komme ich zu meinen interessanten Thesen,
angenommen das ein Freund vorher dagewesen
und "ausversehen" die Sch... hat zersplittert
und ab da seine grosse Chance gewittert.
Er kehrte die tausend Scherben geschwind auf
und sah aus dem Fenster und begann sein Mörderlauf!

Er kippte die Scherben auf die grosse Platte,
er wusste was er mit dem Blech für eine Waffe hatte.
Er rammte sie in seines Kumpels schwache Brust.
Der getroffene schrie, der Freund schlug aus Frust
noch weitere sechs mal in ihn seinen Körper ein,
er wollte sich des Todes seines Kompanen sicher sein.

Das Geschrei haben die verschreckten Nachbarn vernommen,
Die Bäckersfrau und der junge Mann sind darauf her gekommen.
Die Polizei würde ja auch in nächster Zeit hier sein,
das vermutete der Gärtner und wusste weder aus noch ein.

Er legt noch aus seiner Tasche einen Stein in den Haufen,
dabei verlor er unbewusst sein Taschentuch beim laufen.
während er zur Tür ging, landete es auf des Knaben Bauch.
ich frage mich ernsthaft wie kamen sie zu diesem Brauch?

Ach sie wollen wissen warum ich sie verdächtigt habe,
auf dem Tuch steht: "für mein Freund dies Gärtners Gabe"!
Sie wollen auch wissen warum es sonst keiner war,
nun seien sie doch nicht unnötig ein Narr!

Hier fangen sie auf diesen flotten Gegenstand,
der Gärtner schreit als er ihn bekommt an seine Hand.
Zeigen sie mir doch mal bitte ihre kräftigen Hände,
es gibt doch nicht etwa von ihnen irgendwelche Einwände?

Wie sie sehen ist die Handfläche aufgerissen,
sie fragen woher konnte ich das vorher wissen?
Ganz einfach ich hab zu Hause auch ein Kehrblech stehn,
durch die scharfe Kante kann man es schwer als Waffe versehen.
Wenn man mit mächtiger Kraft und Ausdauer sticht,
verschont es des groben Benutzers Hände nicht!

Der Beschuldigte bricht zusammen und flennt,
er hat es verdient ich möchte das er verbrennt.
Er hat mir das wichtigste im Leben genommen,
damit konnte er einfach nicht entkommen.
In der Hölle soll er prodeln die alte Sau,
er nahm mir meine Kinder und meine Frau.

Heute hab ich mir geschworen sie zu rächen,
es musste sein auf Biegen und Brechen!
Nun ist mein Leben verwirkt und befreit,
nun bin ich zu jeder schweren Busse bereit.

Die Handschellen klackten der Mörder überführt,
die Menschen mit hängenden Köpfen gerührt.
Er lächelt als er das alte Haus verliess,
zudem ein zufriedenes Lachen in den Himmel stiess.

Der Inspektor verabschiedete den jungen Detektiven getrübt,
Sie wissen was sie tun, man merkt sie haben ihr Handwerk geübt.
Er klopft ihm auf die Schulter und verlässt das Haus,
der Detektiv murmelte mit sanfter Stimme gerade hinau:
Das Leben birgt oft riesige Klippen und Berge,
Doch um die zu umsteuern braucht man keine Särge...


written by Bootenks.

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Beitrag von oxpus » Mo 30.Aug, 2004 18:27

Ein Kurzkrimi, der seines Gleichen sucht.

Kommentar: Ohne Worte!
Karsten Ude
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Beitrag von Bootenks » Mo 30.Aug, 2004 18:42

ui danke war mein erstes längeres Werk ^^

naja ich find es ist noch ein bissel holprig O.o
Nur ein Informatik Student. ^^

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Beitrag von AmigaLink » Mo 30.Aug, 2004 18:46

Nicht schlecht!!!! :respect:
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Beitrag von pinguinmsp (Martin) » Di 31.Aug, 2004 02:01

jojojo supi geschichte mein bester haust ja richtig rein supi
Dunkel wars der Mond schien helle als ein wagen flitze schnelle langsam um die gerade Ecke Fuhr.......

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Beitrag von Bootenks » Di 31.Aug, 2004 11:31

mich freuts wenn es dir gefällt ^^

*freu mich och schon auf deine Werke mein gutster*
Nur ein Informatik Student. ^^

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Beitrag von pinguinmsp (Martin) » Di 07.Sep, 2004 05:15

keine Angst die kommen bald :)

Habe nur z. Z. einen Beruflichen aussetzer so das ich wenig bei Oxpusi sein kann:((
Dunkel wars der Mond schien helle als ein wagen flitze schnelle langsam um die gerade Ecke Fuhr.......

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