Das Gefühl in sich

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ideenfee
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Das Gefühl in sich

Beitrag von ideenfee » Di 10.Jun, 2003 18:58

Das Gefühl in sich


Es war die Dämmerung
die das schmerzhaft spannende Sieb des Tages durchdrang
und es langsam durchlässig machte

so dass die Wolken sickern konnten

und den Himmel langsam mit ihrem schwerer werdenden
Blaugrau bedeckten


und es war die kühle Abendluft die in meine Atemwege drang
in die atmenden Wege meines Ichs

und in den entlegensten Winkeln meines Körpers begann zu prickeln

in den Fasern meines Körpers
die ich erst jetzt zu spüren begann

und ich nahm dieses Kennenlernen dankbar an


ich wurde be-wußt von mir

auf dem weg zu einer neuen Etappe - so tappe ich

und das letzte Hell des Himmels beginnt zu wimmern
hat Angst, sich in die Arme der Nacht zu legen

nicht stark genug um schwach sein zu können


ich spüre die Nervosität geht und das Ich kommt
und ich beginne zu lieben das bestimmte und bekannte Weichen
des Tages

das es versteht mich klein werden zu lassen

und ganz groß für mich

und in mir wertvoll

Funni
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Beitrag von Funni » Do 12.Aug, 2004 00:11

Gefällt mir echt sehr gut :respect:


Wer bin ich?
Menschen stellen Fragen -
Sie wollen alles wissen
Sie wollen Antworten, die ich nicht kenne
Stellen Fragen, die ich nicht beantworten kann

Wer ich bin, dass weiß ich nicht
- ich wusste es mal.
Doch nun vermag ich es nicht mehr.
Die Zeit spült alles fort -
Trägt alles mit sich in die Unendlichkeit

Zurück bleibt ein Schatten
- eine flüchtige Erinnerungen,
so schnell vorüber wie sie kam.
Und noch immer suche ich die Antworten
- in der Hoffnung, sie zu finden.
Irgendwann.

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Beitrag von Bootenks » Fr 13.Aug, 2004 19:04

Zu letzter Stund am Himmelszelt,
verkünd ich stolz von dieser Welt,
in der ich leb schon seit 20 Jahr,
das Geheimnis das ich in mir bewahr.
Ich liebe eine Frau die ich so begehre,
das ich jedes Wort von ihr verehre.
Sie ist die Königin meines Herzen,
desshalb verspür ich of diese Schmerzen,
am Tage so wie in der Nacht ich keuche,
denk an sie, ACH Liebe welche Seuche,
mich da gefangen einsam umgarnt,
niemand hat mich davor gewarnt.
Jetzt steh ich hier und bin allein,
das scheint mein ewges Schicksal zu sein,
betroffen lieg ich in meinem Bett,
beweg mich kaum und werde fett,
Als einzigst Lösung in der Not,
ein Seil, ein Schlinge war der Tot
Man sieht die Blättern munter taumeln
und am Ast nun den Burschen baumeln.
Was will das Gedicht uns allen sagen?
Lasst euch nicht von Gefühlen plagen,
die euch quälen und verzerren,
das will ich heut allen lehren.
Zuletzt geändert von Bootenks am Fr 13.Aug, 2004 19:06, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von NinaBaby » Fr 16.Sep, 2005 20:57

Gefällt mir echt sehr gut :respect:

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